Schifffahrt

Höegh Autoliners schließt ersten europäischen Landstromanschluss ab

Höegh Autoliners hat erstmals ein Schiff in Europa an die Landstromversorgung angeschlossen und damit einen Meilenstein in seinen regionalen Aktivitäten gesetzt.

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Höegh Autoliners schließt ersten europäischen Landstromanschluss ab

Der Betreiber von reinen Auto- und LKW-Transportern Höegh Autoliners hat laut einem Bericht der Branchenpublikation ship.energy seinen ersten Anschluss an eine Landstromversorgung in Europa abgeschlossen.

Diese Entwicklung markiert das erste Mal, dass der auf Fahrzeugtransporte spezialisierte Anbieter während eines Hafenanlaufs in der europäischen Region elektrische Infrastruktur an Land genutzt hat. Der Anschluss an nationale oder regionale Stromnetze während der Liegezeit ermöglicht es Handelsschiffen, ihre dieselbetriebenen Hilfsaggregate abzuschalten, wodurch der Ausstoß von Treibhausgasen und lokalen Luftschadstoffen während des Frachtumschlags reduziert wird.

Landstromversorgung und die entsprechende Infrastruktur sind in europäischen Häfen zunehmend in den Mittelpunkt gerückt, da regulatorische Rahmenbedingungen und Terminalbetreiber darauf drängen, Emissionen während der Liegezeiten von Schiffen zu verringern. Maritime Betreiber verschiedener Segmente, darunter Ro-Ro- und Fahrzeugtransporte, passen ihre Flottenkapazitäten an, um eine Schnittstelle zu Hochspannungs-Landstromnetzen zu gewährleisten.

Die Einführung von Landstromanschlüssen stellt einen wesentlichen technischen Mechanismus für Reedereien dar, die regionale Umweltstandards und Anforderungen zur Dekarbonisierung in Häfen erfüllen wollen. Für Hochseeschiffstransporter, wie sie von Höegh Autoliners betrieben werden, ist die Nachrüstung oder der Bau von Schiffen mit kompatiblen Schalttafeln erforderlich, um nahtlose Land-zu-Schiff-Stromverbindungen zu ermöglichen.

Weitere technische Details zu dem spezifischen europäischen Terminal und dem Schiff, das an dem ersten Ladevorgang beteiligt war, wurden im Update zur maritimen Technologie von ship.energy veröffentlicht.

Quellenangaben

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